Politik

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Politikverständnis

Mein Politikverständnis orientiert sich an meiner eigenen Geschichte: Ich bin nicht nur in Pasing aufgewachsen, sondern habe mich schon als Jugendlicher im Münchner Westen engagiert: Lange Jahre war ich in der kirchlichen Jugendarbeit tätig und habe viele Kinder und Jugendliche bei zahlreichen Gruppenaktivitäten, Gruppenleiterschulungen und Freizeitmaßnahmen begleitet.

Alles das war freiwillig und unentgeltlich, daher habe ich auch heute einen engen Bezug zur Leistung Ehrenamtlicher. Schließlich weiß ich als Mitglied des Pfarrgemeinderats (noch bis 2014) und der Kirchenverwaltung (seit 2012) der Pfarrei St. Leonhard bis heute, wie wichtig insbesondere auch die Menschen sind, die sich hinter den Kulissen für Andere einsetzen.

Mein ehrenamtliches Engagement hat mich im übrigen bis an die Spitze des Kreisjugendrings, dem Zusammenschluss aller Münchner Jugendverbände, geführt, dessen (ehrenamtlicher) Vorsitzender ich bis 2003 war. Im Kreisjugendring habe ich auch kennengelernt, welche Stärke es ausmacht, dass in München Menschen aus ganz vielen verschiedenen Nationen zu Hause sind.

Meine schulische Laufbahn habe ich am Karlsgymnasium in Pasing abgeschlossen, danach Sozialarbeit studiert. Beruflich ist es mir so ein wesentliches Anliegen, sich für die sozialen Belange der Münchnerinnen und Münchner jedweder Herkunft und Situation einzusetzen. Für die sozialen Balance und Gerechtigkeit in München bin ich auch bis heute bereit, Konflikte einzugehen.

Beruflich war ich zunächst in der Behindertenarbeit (bei der Stiftung Pfennigparade), dann über zehn Jahre in der katholischen Jugendarbeit tätig. Dies hat mich zwischenzeitlich auch zu einem engagierten Arbeitnehmervertreter im Erzbischöflichen Ordinariat gemacht. Inzwischen arbeite ich als Fachbereichsleiter für Kindertagesstätten in der Region München beim Caritasverband in der Erzdiözese München und Freising.

Und im Stadtrat: Als kinder-, jugend- und sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Münchner Rathaus verantworte ich die Sozial- und Familienpolitik der Landeshauptstadt München federführend mit.

Und schließlich habe ich mich über die Jahre in viele Planungsthemen im Münchner Westen eingearbeitet: Nicht nur die Neuplanungen an den Bahnlinien zwischen Hauptbahnhof und Pasing, sondern insbesondere auch das Pasinger Zentrum und schließlich die Entwicklung des Neubaugebiets in Freiham habe ich mit Sachverstand und Engagement begleitet und werde dies auch weiterhin tun. Dabei bin ich immer meinem Leitgedanken treu geblieben: Im Mittelpunkt stehen die Münchnerinnen und Münchner mit all ihren Bedürfnissen.

Bürger(innen)beteiligung

Eines meiner wichtigsten Anliegen war und ist die Einbeziehung der Münchner Bürgerinnen und Bürger in die Anliegen, die sie betreffen. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Politik nicht im stillen Kämmerlein, sondern mit den Bürgerinnen und Bürgern im Dialog stattfinden muss.

Daher beantworte ich auch alle an mich gerichteten E-Mails, sofern sie der ernsthaften Beschäftigung mit einem Thema dienen. Kritik kann nach meinem Verständnis nur der Sache dienen. Allerdings musste ich in den vergangenen Jahren durchaus auch feststellen, dass statt der Beschäftigung mit der Sache der persönliche Angriff dem einen oder anderen Absender wichtiger war. Ich finde es sehr schade, dass so die Gemeinsamkeit in unserem - so heißt es ja - Gemeinwesen in meiner Feststellung doch mehr verliert und einer Durchsetzung persönlicher Interessen teilweise weicht. Diese sind zwar wichtig - ohne Frage -, aber müssen immer an den Fragen des Gemeinwohls meinem Verständnis nach gemessen werden.

Insbesondere als Vorsitzender des Bezirksausschusses habe ich mich darum bemüht, auch schwierige Veranstaltungen, die zum Teil sehr emotional besetzte Themen zum Inhalt hatten, so zu leiten, dass persönliche Diffamierungen zurückgedrängt wurden. Es gehört zu meinem Selbstverständnis, dass es kein Bürgerrecht ist, Mitglieder der Stadtverwaltung zu beschimpfen.

Am strittigsten erlebe ich soziale Belange: Weder Flüchtlinge noch Wohnungslose noch andere reale oder vermeintliche Randgruppen sehen viele Münchnerinnen und Münchner gern in ihrer Nachbarschaft. Dabei zeigt zum Beispiel das Haus Bethanien oder das Haus an der Verdistraße, welcher Gewinn es ist, wenn sich Menschen ganz unterschiedlicher Situation begegnen. Und auch Flüchtlinge sind Menschen, die aus der Not heraus geflohen sind und daher bei uns fair behandelt und untergebracht gehören.

Zu meinem christlich geprägten Grundverständnis gehört es, dass wir uns alle das immer wieder zumuten müssen - aber auch viel voneinander lernen und gewinnen können. Damit wird Bürgerbeteiligung zu einem sehr mühsamen Prozess der Aushandlung, des Gesprächs, der Einbeziehung verschiedener Interessensgruppen, gerade auch von Kindern und Jugendlichen. Häufig kommen Ergebnisse heraus, die Kompromisse sind und viele nicht zufrieden stellen.

Aber das ist letztlich das Ziel von Bürger(innen)beteiligung: Dass möglichst viel von allem Machbaren auch umgesetzt wird - aber halt meist von keinem Vorschlag und keiner Meinung 100%.

Kinder-, Jugend- und Sozialpolitik

Als kinder-, jugend- und sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Münchner Rathaus habe ich mich in den vergangenen sechs Jahren federführend mit nahezu allen sozialen Belangen Münchens befasst. Daher an dieser Stelle nur ein paar Ausschnitte aus der großen Themenvielfalt:

Sport

Ich habe selbst viele Jahre Rasenhockey gespielt, war mal Fußballschiedsrichter und viele Jahre stellvertretender sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Münchner Rathaus. Obgleich ich derzeit nicht Mitglied im Sportausschuss bin, unterstütze ich weiterhin:
...und vieles mehr. Und weiterhin vor allem eins: Ansprechpartner für alle Engagierten weiter sein und bleiben!

Stadtplanung

Als Mitglied im Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung bin ich insbesondere der Ansprechpartner für alle Bebauungspläne und Planungsvorhaben im Münchner Westen. Mein Ziel ist eine möglichst weitgehende Einbindung der zuständigen Gremien und aller Bürgerinnen und Bürger, aber auch aller anderen Ansprechpartnerinnen und –partner, wie Gewerbe, Einzelhandel, Vereine u.a.. Wir haben uns insbesondere in dieser Wahlperiode zum Ziel gesetzt, weitaus mehr Münchnerinnen und Münchner – auch neu hinzugezogene – vor allem mit günstigem Wohnraum zu versorgen. Aber natürlich verfolge ich auch eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie gute Anbindungen und Wege für Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger.

Ausschüsse im Münchner Stadtrat

2. stellvertretender Vorsitzender
des Bezirksausschusses 21 Pasing-Obermenzing

Seit Mai 2014 bin ich nunmehr 2. stellvertretender Vorsitzender des Bezirksausschusses 21.

Infos dazu unter: BA 21 - München